Date: 
Sep 28, 2018
Author: 
Tomás O'Leary
Date: 
28/9/2018
Auteur: 
Tomás O'Leary
Datum: 
28.9.2018
Author: 
Tomás O'Leary

Zwar spielen im Geschäftsmodell von IBM gehostete Applikationen eine zunehmend große Rolle, aber traditionelle, vor Ort betriebene Anwendungen machen bei Big Blue nach wie vor einen ganz erheblichen Umsatzanteil aus. Sogar noch wichtiger für den IBM-Umsatz sind allerdings die Zusatzleistungen, die an die jeweiligen Lizenzen gebunden sind. So sind jährliche Wartungsverträge bei IBM die wahren Money-Maker. Verstehen Sie jetzt, warum Ihr IBM-Account-Manager bei der Verlängerung immer so scharf auf Ihre Unterschrift ist?

Zum Leidwesen der IBM-Aktionäre verlängern Kunden (vor allem die größeren) ihre Wartungsvereinbarungen in der Regel nur kurz vor deren Ablauf – also jedes Jahr, bzw. alle drei oder fünf Jahre.

IBM-Software-Audits als Umsatztreiber

Wie kann jemand wie IBM, dessen Geschäftsmodell darauf basiert, große Warenmengen umzuschlagen, mehr Wartungsprodukte verkaufen? Ganz einfach, indem man bestehenden Kunden mehr Lizenzen andreht. Aber was tut man, wenn die gar keine Upgrade-Pläne haben?

Genau an dem Punkt kommt das Thema IBM-Audit ins Spiel. IBM schickt einfach ein paar Auditoren zu Ihnen, und wenn die auf ein Lizenzdefizit stoßen, müssen Sie die fehlenden Lizenzen nachkaufen. Aber noch viel wichtiger: Jede dieser Lizenzen muss von einem Wartungsvertrag begleitet werden, der Sie für weitere drei oder fünf Jahre an den IBM-Support kettet.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dieser neue Supportvertrag dabei nicht parallel zu Ihrer bestehenden Vereinbarung laufen, sondern unabhängig von dieser. Und das hilft Big Blue, den Cashflow weiter zu steigern.

Reichlich Kopfweh für die Betreiber älterer Software

Wird bei einem IBM-Audit festgestellt, dass Sie zu wenig Lizenzen haben, ist es nur rechtens, dass Sie das Defizit ausgleichen. Was aber, wenn dieses Defizit durch ein älteres System verursacht wurde, dass fürs Tagesgeschäft schon längst keine Rolle mehr spielt, oder das sogar schon kurz vor der Ausmusterung steht?

Prüfen Sie einfach, ob irgendwo im Unternehmen nicht genutzte Lizenzen herumschwirren. Falls Sie zum Beispiel eine Fusion eingegangen sind oder ein anderes Unternehmen übernommen haben, kann es sein, dass dessen Bestandslisten noch nicht mit Ihren abgeglichen wurden. Sie sollten das unbedingt für jeden einzelnen Standort in Ihrem Passport Advantage-Konto überprüfen. Das IBM-Audit-Team wird so etwas bei der eigenen Lizenzzählung nämlich aller Voraussicht nach übersehen.

Reicht die Zahl der Lizenzen anschließend noch immer nicht aus, müssen Sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und Lizenzen nachkaufen, selbst wenn Ihr System innerhalb der nächsten sechs Monate in Rente geht. Aber lassen Sie sich zumindest nicht in die IBM-Wartungsfalle locken. IBM wird Ihnen nämlich garantiert keine temporäre Supportvereinbarung für die letzten Nutzungsmonate anbieten, sondern Sie für mindestens ein Jahr binden. Mit anderen Worten: In solch einem Fall zahlen Sie sechs Monate lang Supportgebühren für nichts und wieder nichts.


Machen Sie das Beste aus einem IBM-Software-Audit

Gerade bei älteren IBM-Applikationen ist es unsinnig, einen Aufschlag für OEM-Support zu zahlen, vor allem, wenn das betreffende System demnächst ausgemustert werden soll. In solchen Fällen sollten Sie eine flexible und deutlich effizientere Supportvereinbarung mit einem freien IBM-Supportpartner in Betracht ziehen, wie zum Beispiel Origina.

Wir können Ihnen Kurzzeit-Wartungsverträge anbieten, die nicht nur preiswerter sind, sondern die auch mit Ausmusterung des jeweiligen Systems enden. So sichern Sie sich sofort mehr Kontrolle über Ihre Infrastruktur.

Zudem bietet Ihnen eine Vereinbarung mit Origina zusätzlichen Schutz im Falle eines nicht bestandenen IBM-Audits. Falls IBM feststellt, dass Sie nicht über ausreichend Lizenzen verfügen, stellt Ihnen Origina keine Extra-Gebühren in Rechnung, um die neuen Lizenzen Ihrem bestehenden Vertrag hinzuzufügen. Natürlich müssen Sie IBM die neuen Lizenzen bezahlen, aber zumindest steigen in dem Fall nicht auch noch die Wartungskosten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir Sie bei einem IBM-Software-Audit unterstützen können und wie Origina Ihnen wieder mehr Kontrolle über Ihre Kosten und Verträge verschaffen kann, sprechen Sie uns einfach an.

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