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Date: 
Jul 20, 2018
Author: 
Tomás O'Leary
Date: 
20/7/2018
Auteur: 
Tomás O'Leary
Datum: 
20.7.2018
Author: 
Tomás O'Leary

Der Dalai Lama sagte einmal: „Fehlende Transparenz führt zu Misstrauen und einem tiefen Gefühl der Unsicherheit.“ Das bezog sich zwar vermutlich auf zwischenmenschliche Beziehungen, das Prinzip selbst lässt sich aber ebenso auf Geschäftsbeziehungen anwenden, auch auf solche zwischen Unternehmen.

IBM-Lizenzvereinbarungen sind für Software-Asset-Manager ein zuverlässiger Auslöser von Misstrauensattacken. Das liegt oft daran, dass sie sich über ihre Rechte nicht vollständig im Klaren sind. Komplexe Sprache, überlange Dokumente und eine allgemeine Unwilligkeit seitens IBM, wenn es um ältere Software geht, ergeben zusammen ein nur noch sehr bedingt verständliches Schriftstück.

Aber zum Glück ist es nicht so schwierig, wie Sie vielleicht glauben, diesen gequirlten Blödsinn zu dechiffrieren.

Ignorieren Sie das Juristendeutsch

Softwareverträge sind berüchtigt für ihre Komplexität und verklausulierte Sprache. Denn in ihrem Bestreben, jede nur denkbare Eventualität abzudecken, schaffen Juristen es immer wieder, Vereinbarungen aufzusetzen, die keiner mehr versteht. Sogar große multinationale Unternehmen wie die Brauerei AB InBev (Stella, Budweiser, Beck´s, etc.), die eigene Rechtsabteilungen unterhalten, tun sich schwer damit, ihre eigenen Softwarelizenzen zu verwalten – und das kann gewaltig ins Geld gehen.

Dabei greifen bei IBM-Lizenzen im Prinzip dieselben Grundsätze wie bei allen anderen Softwareverträgen auch:

  • Sie sollten über ausreichend Lizenzen für alle aktiven Anwender verfügen
  • Kopieren Sie Software auf gar keinen Fall
  • Nutzen Sie Applikationen niemals für andere Zwecke als die ursprünglich vereinbarten.

Eigentlich alles selbstverständlich und nachvollziehbar – trotz größter Anstrengungen seitens der IBM-Juristen. Nutzen Sie einfach Ihren gesunden Menschenverstand. Denn der ist vermutlich eines Ihrer zuverlässigsten Tools, wenn es darum geht, die Vorgaben Ihrer IBM-Softwarelizenzen einzuhalten.

Kennen Sie Ihre grundsätzlichen Rechte

Trotz all der zahllosen Seiten lassen sich die wichtigsten Punkte einer IBM-Lizenzvereinbarung in wenigen kurzen Kapiteln zusammenfassen. Der gesamte Rest hat kaum Relevanz für die täglichen Aufgaben eines Software-Asset-Managers.

Zudem sind Ihre grundsätzlichen Rechte ziemlich einfach zu verstehen und zudem in den meisten IBM-Softwarelizenzen deckungsgleich. So haben Sie das Recht:

  • Software ohne zeitliche Begrenzung zu nutzen – auch nach Einstellung des offiziellen Supports
  • Lizenzen anderweitig erneut einzusetzen – auch an anderen Standorten
  • Software bei Bedarf zu re-installieren – vorausgesetzt, Sie haben ausreichend Lizenzen erworben.

IBM-Lizenzvereinbarungen haben keine zeitliche Begrenzung. Von Ihnen erworbene Lizenzen gehören Ihnen, bis sie entsorgt oder verkauft werden (falls Sie im Europäischen Wirtschaftsraum ansässig sind). Sie sind nicht verpflichtet, Upgrades für Lizenzen zu erwerben, nur weil eine Produktversion nicht mehr unterstützt wird.

Sie sollten nur sicherstellen, dass eine anschließende Nutzung den in der Lizenzvereinbarung definierten, spezifischen Nutzungsbedingungen entspricht.

Nutzen Sie die verfügbaren Tools

Als neuer IBM-Softwarekunde erhalten Sie Zugang zum Passport Advantage-Portal. In dieser überaus hilfreichen Ressource erfasst IBM Angaben zu allen jemals von Ihrem Unternehmen erworbenen Produkten sowie zur Anzahl der entsprechenden Lizenzen.

Das Problem liegt darin, dass viele Software-Asset-Manager ihren Job sozusagen „geerbt“ haben und keine Zugangsdaten für Passport Advantage mehr vorliegen. Das Passport Advantage-Portal ist ein essenzielles Tool für die Verwaltung von IBM-Softwarelizenzen. Zudem ist es der einzige Referenzpunkt, der bei einem IBM-Audit herangezogen wird, um die Softwarenutzung an Ihren Standorten zu erfassen.

Sollten Sie also keine gültigen Zugangsdaten mehr haben, sprechen Sie mit Origina. Wir kennen uns bestens mit den komplexen Strukturen des IBM-Softwareuniversums aus und wissen, wie wichtig es für die Transparenz ist, Detailangaben zu Lizenzen einsehen zu können.

Sie sind nicht alleine – Hilfe ist verfügbar

Die meisten üblichen IBM-Lizenzprobleme lassen sich relativ einfach lösen. Bei komplexeren Lizenzfragen kann aber sogar Ihr IBM-Account-Manager ins Schleudern geraten. Bei Hunderten von Applikationen und Versionen und ebensovielen spezifischen Lizenzvereinbarungen kann eine einzige Person unmöglich den Überblick über alle möglichen Permutationen behalten. So kann es sein, dass Sie bei solchen Fragen selbst von IBM nicht optimal beraten werden.

Als unabhängiger Anbieter ist Origina mit dem Thema IBM-Softwarelizenzierung bestens vertraut und kann Ihnen helfen. Wir verfügen über eine Datenbank aller Softwarelizenzen für sämtliche IBM-Applikationsversionen. Das heißt, selbst wenn wir eine spezifische Lizenzklausel nicht gleich parat haben, können wir sie nachschlagen und Ihnen transparente Beratung bieten.

Fakt ist, dass Sie durch die Kombination aus gesundem Menschenverstand, Passport Advantage und einem unabhängigen Partner ganz einfach Transparenz ins Thema Softwarelizenzierung bringen können. Falls Sie befürchten, dass demnächst ein IBM-Audit anstehen könnte und Sie wissen möchten, wo genau Sie stehen, sprechen Sie einfach das Origina Team an.

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