Date: 
Sep 6, 2018
Author: 
Tomás O'Leary
Date: 
6/9/2018
Auteur: 
Tomás O'Leary
Datum: 
6.9.2018
Author: 
Tomás O'Leary

Der kometenhafte Aufstieg von Software as a Service hat die Art, wie wir Geschäfte machen – und Anwendungen kaufen – radikal verändert. Aber während sich manche Prozesse rasant weiterentwickeln, bleiben andere unverändert. Denn ganz gleich, wie Sie Ihre Software kaufen, drei Gewissheiten im Leben begleiten SAMs auch in Zukunft – Steuern, Tod und IBM-Software-Audits.

SaaS vereinfacht die Softwareverwaltung – oder doch nicht?

Softwarehosting soll die Ressourcenverwaltung vereinfachen. Ein Vertrag mit festen monatlichen Kosten pro Anwender stellt sicher, dass bei der Nutzung von SaaS-Anwendungen (und das gilt auch für IBM-Applikationen) alle Mitarbeiter korrekt lizenziert sind. Kommt ein neuer Anwender hinzu, wird Ihr Abo um eine Lizenz erweitert, wird ein Nutzeraccount gelöscht, reduziert sich der Rechnungsbetrag entsprechend.

Und in der Tat – die SaaS-Lizenzierung funktioniert für Nutzer und Provider gleichermaßen gut. So sind Sie nicht mehr gezwungen, aus Sicherheitsgründen ein paar Extralizenzen zu kaufen und zahlen nur das, was Sie auch nutzen.  

Aber … SaaS ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende von IBM-Audits

Ganz gleich, in welchem Umfang Sie mit Ihren Anwendungen bereits in die Cloud migriert sind (und das schließt gehostete IBM-Applikationen mit ein), irgendwann stehen die Auditoren bei Ihnen vor der Tür, um die Lizenzabdeckung bei den verbliebenen, vor Ort betriebenen Anwendungen zu prüfen. Und selbst wenn Sie ältere Anwendungen nur noch zu Archivierungszwecken vorhalten … die Lizenzierung muss korrekt sein.    

Bei den meisten älteren IBM-Anwendungen gilt eine dauerhafte Lizenzierung. Das heißt, Sie können sie ohne zeitliche Begrenzung nutzen. Dennoch führt IBM auch bei solchen „alten Schätzchen“ Audits durch, um sicherzustellen, dass Sie die Nutzungsbedingungen einhalten und die maximale Lizenzanzahl nicht überschreiten. Tun Sie das aber, sind Sie gehalten, neue Lizenzen zu erwerben. Sind bei Ihren Anwendung dann noch Garantie und/oder Support ausgelaufen, müssen Sie IBM obendrein zusätzliche (erweiterte) Supportgebühren zahlen.

Denken Sie wie ein Pfadfinder – allzeit bereit

IBM-Audits werden grundsätzlich mithilfe Ihrer Passport Advantage-Daten geplant. In Passport Advantage (PA) werden die Angaben zu allen Applikationskäufen erfasst, die Ihr Unternehmen jemals getätigt hat, einschließlich Version und Anzahl der Lizenzen. Deshalb sollten Sie sich mit dem PA-Portal und den dort hinterlegten Lizenzangaben vertraut machen.

WARNUNG: Bei IBM-Audits geht es längst nicht nur darum, Lizenzen zu zählen

Sie sollten sich auch etwas Zeit nehmen, um nachzuvollziehen, welche Berechtigungen Ihre Lizenzen umfassen. Allein die Tatsache, dass Sie über die korrekte Anzahl Lizenzen verfügen, stellt nicht unbedingt vollständige Compliance sicher.

Das Dumme ist nur, dass die spezifischen Nutzungsbedingungen Ihrer Lizenzen in Tonnen von Text versteckt sind, der in feinstem Juristendeutsch abgefasst ist. Sollten Sie also Probleme haben, die entsprechenden Informationen zu finden, sprechen Sie einfach Origina an. Wir verfügen über eine Datenbank, in der alle Lizenzen für alle Produkte erfasst sind. Außerdem kennen sich unsere Lizenzierungsexperten in der Regel besser mit den Besonderheiten der verschiedenen Applikationen aus als Ihr IBM-Account-Manager.

Haben Sie dann die erforderlichen Informationen zur Hand, können Sie die offiziellen Angaben mit Ihren eigenen Bestandslisten abgleichen. Und sollten Sie dabei auf ein Lizenzdefizit stoßen, ist es immer die bessere (und auch billigere) Alternative, neue Lizenzen zu kaufen, als abzuwarten und durchs Audit zu rasseln.  

Treffen Sie Vorsorge

Sich auf Steuerzahlungen vorzubereiten und Vorkehrungen für das eigene Ableben zu treffen, hilft, die unangenehmen Folgen dieser unausweichlichen Ereignisse abzumildern (in letzterem Fall zumindest für die Hinterbliebene). Gleiches gilt aber auch für IBM-Software-Audits; wenn Sie im Vorfeld Zeit und Ressourcen investieren, vermeiden Sie potenziell unangenehme Konsequenzen.

Origina kann Ihnen nicht helfen, ein IBM-Audit zu vermeiden, aber wir können Sie optimal darauf vorbereiten. Wenn Sie gerne mehr über unsere IBM-Audit-Vorbereitungsservices und unsere anderen Angebote erfahren möchten, sprechen Sie uns einfach an.

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