Date: 
July 12, 2017
Author: 
Rowan O'Donoghue
Date: 
7.12.2017
Author: 
Rowan O'Donoghue

Zwar sind in den letzten Jahren die IT-Budgets wieder gestiegen, aber CIOs sehen sich auch mit der Aufgabe konfrontiert, immer mehr aus diesen Mitteln herauszuholen. Die größte Herausforderung liegt dabei darin, die Einsatzfähigkeit der Software zu sichern UND gleichzeitig wichtige strategische Projekte für die Business-Transformation voranzutreiben.  

Nicht ganz einfach; denn nicht nur die Menge der Unternehmensdaten wird immer umfangreicher, sondern auch die für diese erforderliche Hosting-Infrastruktur. So geht ein nicht unerheblicher Teil des IT-Budgets für neue Hardware, Personal, Beratung, Softwarelizenzen und Watungsverträge drauf, bevor man auch nur an strategische Investitionen denken kann. Mit anderen Worten: Der Löwenanteil des IT-Budgets wird genutzt, um den Status-Quo zu sichern, statt die Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen.

Das Trauerspiel daran ist, dass die Höhe der verfügbaren Mittel hier so gut wie keine Rolle spielt. Je mehr Geld im IT-Topf klimpert, desto mehr fließt in die Instandhaltung und Aktualisierung vorhandener Strukturen. In der Folge sehen sich die CIOs gezwungen, die laufenden Kosten, wo immer das möglich ist, zu reduzieren, um überhaupt Mittel für neue Projekte freimachen zu können.          

IBM Softwarekosten: ein Fass ohne Boden

Laufende Softwaresupport- und Wartungsverträge reißen traditionell ein ziemliches Loch in die IT-Finanzen. Legt man für die Wartung pro Jahr die üblichen 20 % der ursprünglichen Lizenzkosten zugrunde, muss man kein Mathegenie sein, um zu errechnen, dass Ihr Unternehmen über einen Zeitraum von fünf Jahren die Software im Prinzip doppelt bezahlt hat. Und je länger Sie eine Anwendung nutzen (Herstellersupport inklusive), desto höher fallen Ihre Gesamtbetriebskosten aus.

Angenommen, eine Applikation hat Sie € 100.000 gekostet (zuzüglich Einrichtung und Installation), und die jährlichen Wartungskosten liegen bei 20 % dieses Betrags (zuzüglich 10 % Steigerung p.a.). In dem Fall überweisen Sie nach Ablauf der einjährigen Garantiezeit im zweiten Jahr € 22.000,- an IBM. Im dritten Jahr sind es schon € 24.400,-, und so weiter. Nach fünf Jahren hat Sie die Applikation dann insgesamt € 202.102,- gekostet – die eine Hälfte für die Anschaffung, die andere für den Support. Und wenn es nach IBM ginge, könnte dieses Spiel Jahr für Jahr so lange weitergehen (inklusive „Inflationszuschlag“ natürlich), bis man sich irgendwann entschließt, Ihre Applikation nicht weiter zu unterstützen.

Was dann folgt, ist das sprichwörtliche dicke Ende: Entweder Sie beißen in den sauren Apfel und legen viel Geld für ein Upgrade auf den Tresen oder Sie einigen sich mit IBM auf einen sogenannten „Extended Support-Vertrag“. Eine solche Supportverlängerung kann Sie aber bis zu fünfmal so viel kosten wie die „normale“ Supportgebühr. Und die lag im fünften Jahr wohlgemerkt schon bei € 29.282,-. Damit steigen Ihre Gesamtbetriebskosten im sechsten Jahr um zusätzliche € 146.4190,-!

Aber es kommt noch schlimmer … Dieses Schreckensszenario wiederholt sich bei all Ihren IBM-Applikationen, für die Sie mit dem Hersteller einen Wartungsvertrag eingegangen sind.

Senken Sie Ihre Betriebskosten mithilfe von Support & Wartung durch einen freien Partner

Ihre laufenden Support- und Wartungsverträge sind für IBM ein wichtiger Umsatzfaktor – und genau deshalb wird hier auch so gerne an der Kostenschraube gedreht. Gut für IBM, nicht so gut für Sie.

Aber zum Glück können Sie ja auf einen freien Supportpartner zugreifen. So sichern Sie sich eine absolut vergleichbare Support- und Wartungsqualität und reduzieren dabei die Vertragskosten im Vergleich zu IBM in aller Regel um 50 %. Bei der oben erwähnten Serviceverlängerung sparen Sie sogar bis zu 90 %. Anders ausgedrückt: Wenn Sie einen freien Partner an Bord nehmen, können Sie die jährlichen Supportkosten mehr als halbieren und die laufenden Gesamtbetriebskosten Ihrer IBM Applikationen nachhaltig senken.

Ein Vertrag mit einem freien Supportpartner ist besonders sinnvoll, um nach Ablauf der Garantie die Lebensdauer stabil laufender Lösungen zu verlängern. Denn die vom Hersteller vorgegebenen Upgrade-Zyklen sind nicht nur ein erheblicher Kostenfaktor (Lizenzen, Verlängerung des Wartungsvertrages, Installation und Beratung), sondern können sich auch negativ auf den Betrieb laufender Applikationen auswirken.

Wenn Sie aber die Verwaltung der Upgrade-Zyklen selbst in die Hand nehmen, können Sie solche Risiken vermeiden und die Applikationskosten weiter senken. So verschafft Ihnen ein Vertrag mit einem freien Supportpartner wieder die volle Kontrolle über Ihre IBM Infrastruktur, und Sie haben nach wie vor das Recht, wie in Ihrem letzten IBM Vertrag ausgeführt, jetzt und in Zukunft verfügbare Upgrades zu nutzen.

Noch eine abschließende Anmerkung

Zwar kann Ihnen ein Vertrag mit einem freien Supportpartner erhebliche Vorteile bieten, er sollte aber nicht als vollständiger Ersatz für eine individuelle Vereinbarung mit IBM (z. B. ein ESO) gesehen werden.

Andererseits kann es Ihnen aber auch einen entscheidenden Verhandlungsvorteil bieten, wenn Sie sich für einen freien Supportvertrag entscheiden – und zwar wenn die laufende IBM Vereinbarung das nächste Mal zur Verlängerung ansteht. Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, bestimmte Elemente auszugliedern und damit die Kosten zu senken, ohne die anderen, durch IBM bereitgestellten, Services zu beeinträchtigen.  

Freie Serviceverträge sind ein wichtiges Tool, um die Betriebskosten im Griff zu behalten und Mittel für strategische Projekte freizumachen, die Ihre IT-Infrastruktur wirklich weiterbringen. Wenn Sie mehr über die so erzielbaren Einsparungspotenziale erfahren möchten, sprechen Sie uns einfach an.

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