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Moderne CIOs sind finanzfokussiert – warum also Geld für unnötige Supportabdeckung verschwenden?

Date: 
Apr 4, 2018
Author: 
Tomás O'Leary
Date: 
4/4/2018
Auteur: 
Tomás O'Leary
Datum: 
4.4.2018
Author: 
Tomás O'Leary

2018 werden wir einen weiteren Rekord bei den IT-Ausgaben verzeichnen können. So schätzt Gartner, dass dieses Jahr die globalen Ausgaben erstmals US $ 3,7 Billionen überschreiten werden. Aber obwohl ganz offensichtlich Geld für IT-Ausgaben vorhanden ist, stehen CIOs zunehmend unter Druck, das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu verbessern.

Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass die IT-Budgets im Schnitt nur um 4,3 % steigen werden. Das aber heißt, dass die CIOs trotzdem noch auf maximalen Return hinarbeiten müssen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass für strategische IT-Projekte, die die digitale Transformation vorantreiben könnten, oft kein ausreichendes Budget verfügbar ist. Das aber gefährdet den langfristigen Erfolg dieser Projekte.

Das Problem mit dem „toten Geld“

Die wohl größte Bedrohung künftiger IT-Projekte stellen zweifellos in die Jahre gekommene IT-Systeme und -Anwendungen dar. Laut Gartner sind 80 % aller IT-Ausgaben „totes Geld“. Das heißt, die Aufwendungen fließen in den Erhalt des bestehenden Status, statt in wichtige strategische Projekte. Folgt man diesem Szenario, ergibt sich, dass nur 20 % des IT-Budgets in neue Entwicklungen investiert werden können, mit deren Hilfe sich etwas bewegen lässt.

Zwar ist das Problem mit dem Statuserhalt auf viele Faktoren zurückzuführen, aber der größte Mühlstein um den Hals des Kunden sind in dem Zusammenhang zweifellos IBM®-Supportverträge. Das Problem wird sogar noch ärgerlicher, wenn es um Nebenapplikationen geht, die nicht das Kerngeschäft unterstützen, aber aus operativen Gründen beibehalten werden müssen. 

Für IBM® sind Supportverträge eine bedeutende Umsatzquelle. Entsprechend oft kommt es vor, dass Ihre Anforderungen in diesen bewusst hoch ansetzen werden, um maximalen Umsatz zu erzielen. Dabei gibt es zwei Schlüsselbereiche, in denen Sie möglicherweise mehr bezahlen als erforderlich.

1. Zu viele Lizenzen

Bei der Erstellung von Supportangeboten schätzt IBM den Aufwand immer nach der Gesamtzahl der in der Vergangenheit erworbenen Lizenzen. Bei Kernanwendungen durchaus legitim, da die entsprechenden Lizenzen vermutlich alle genutzt werden, dasselbe gilt aber nicht für ältere und/oder weniger wichtige Anwendungen.

Um wirklich realistische, wettbewerbsfähige Angebote zu erhalten, ist eine korrekte Verwaltung der Softwarelizenzen eine entscheidende Voraussetzung. Denn so können Sie gewährleisten, dass Sie nicht für unnötige Support- und Wartungsleistungen zahlen. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie stets nachweisen können, wie viele Lizenzen für jede Anwendung in Nutzung sind. So können Sie IBM (oder einen IBM-Supportprovider) mit sanftem Druck dazu bringen, Ihnen ein realistisches Angebot zu machen, und so unnötige Zusatzkosten vermeiden.

 

2. Überdimensionierter Support

IBM® Supportvereinbarungen sind meist recht starr gehalten und zielen auf unternehmensweite Abdeckung ab. Diese Art von Abdeckung ist für zentrale Anwendungen, deren Ausfall dramatische Folgen hätte, sicherlich sinnvoll, aber brauchen Sie wirklich 4-Stunden-Vor-Ort-Support für weniger wichtige oder ältere Applikationen?

Sie sollten mit allen Mitteln versuchen, IBM zu einem besseren Deal zu bewegen, deren unflexible Vertragsbedingungen verhindern aber wahrscheinlich eine individuelle Abstimmung auf Ihre Anforderungen. Big Blue wehrt sich vor allem aus einem Grund mit Händen und Füßen gegen individuelle Vereinbarungen: Die steigenden Overheads gehen zu Lasten der eigenen Marge.

Zeit, einen Blick über den IBM-Suppentellerrand hinaus zu werfen

IBM Support ist ganz klar gegen Ihr Unternehmen positioniert – vor allem, wenn Sie keinerlei Absicht haben, Ihre Software per Zwangsupgrade auf die neueste Version aktualisieren zu lassen. Aber so ist es nun mal: Bei jedem Verlängerungsgespräch wird man versuchen, Ihnen Supportabdeckung für Lizenzen anzudrehen, die Sie gar nicht nutzen.Im Gegensatz dazu hilft Ihnen ein freier IBM-Supportpartner sogar dabei, die vorhandenen und die genutzten Lizenzen korrekt zu erfassen. Die Verwaltung von Softwarelizenzen verursacht im Unternehmen erhebliche Administrationskosten. Wenn Sie diesen Bereich an einen zuverlässigen Partner outsourcen, kann sich Ihr IT-Team wieder auf andere Aufgaben konzentrieren.Anschließend kann der Supportpartner die von Ihnen wirklich benötigte Abdeckung definieren. So werden alle Applikationen korrekt gewartet und geschützt, ohne dass Sie zu viel bezahlen. Weit wichtige ist dabei aber, dass individuelle IBM-Supportvereinbarungen das Risiko unnötiger Zusatzkosten signifikant reduzieren, sodass wieder Mittel für strategische Projekte bereitstehen.  

Wenn Sie gerne mehr darüber erfahren möchten, wie Sie unnötige Ausgaben für den IBM Support vermeiden können, ohne Abstriche bei der Servicequalität zu machen, sprechen Sie uns einfach an.

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