Date: 
Jul 19, 2017
Author: 
Rowan O'Donoghue
Date: 
19/7/2017
Auteur: 
Rowan O'Donoghue
Datum: 
19.7.2017
Author: 
Rowan O'Donoghue

Ein IBM Softwarewartungsvertrag dient im Prinzip dazu, Ihnen bei technischen Problemen den Zugriff auf qualifizierte Hilfe zu sichern, sei es durch telefonische Beratung, E-Mail-Support oder entsprechende Patches für bekannte Schwachstellen. Außerdem können Sie während der Vertragslaufzeit von IBM herausgegebene Upgrades zu den entsprechenden Softwareversionen nutzen. Ein Privileg, das sich IBM allerdings auch gut bezahlen lässt.    

Solche Arrangements verschaffen IBM (ebenso wie anderen Softwareanbietern) einen kontinuierlichen Mittelzufluss. Kaum verwunderlich also, dass Softwarewartungsverträge für die Branche als Umsatzträger immer wichtiger werden – vor allem, wenn man bedenkt, welche Einbußen Softwareunternehmen in den letzten Jahren durch die Cloud hinnehmen mussten. Eine Entwicklung, die es ihnen nicht gerade leichter macht, ihre Marktstellung im traditionellen Softwarebusiness zu behaupten.

Ein Tool für kontinuierliches Neugeschäft

Natürlich hat IBM den Aktionären gegenüber die Verpflichtung, möglichst viel Umsatz zu generieren. Softwarewartungsverträge spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie in Form kontinuierlicher Upgrades für Neugeschäft sorgen.

Oder wie IBM Kunden es schon mal ausdrücken: Softwarewartungsverträge sind im Prinzip nichts anderes als eine 20 % Steuer, die der Kunde für das Recht auf Upgrades zu entrichten hat. Und mit jedem Upgrade flattert auch eine entsprechende Vertragsverlängerung ins Haus, die Ihr Unternehmen für weitere 3 bis 5 Jahre an IBM bindet.    

Ein Tool für die Durchsetzung von Upgrades – ob Sie nun wollen oder nicht …

Um Ihr Unternehmen im Upgrade-Zyklus gefangen zu halten, stellt IBM regelmäßig des Support für ältere Softwareversionen ein – ganz gleich, ob diese noch einwandfrei laufen oder nicht. Dabei sorgt man immer wieder mit neuen Features und Funktionen als Lockmittel dafür, dass niemand aus dem vorgegebenen Upgrade-Zyklus ausbricht.  

Bei Licht betrachtet, bietet das IBM die Möglichkeit, Ihre Softwarestrategie zu steuern – und IBM hat nun mal geringfügig andere Prioritäten als Sie.

Stabilität gegen kontinuierliche Umsätze

Für jeden CTO hat die Stabilität der Applikationen höchste Priorität. Das rund um die Uhr aktive Business von heute macht einen durchgehend nahtlosen Zugriff auf alle Anwendungen zu einem absoluten Muss. Also geht es den Unternehmen hier vorrangig darum, eine möglichst stabile Plattform zu entwickeln, die gegen Downtime gefeit ist. Hat man das Ziel aber erst einmal erreicht, müssen schon sehr gute Gründe für ein Upgrade sprechen, um einen solchen Schritt ins Ungewisse rechtfertigen zu können.

Wenn Sie die Upgrade-Planung IBM überlassen, geben Sie die Kontrolle aus der Hand – und riskieren damit die Stabilität Ihrer Plattform. Oder anders ausgedrückt: Wenn man Sie zwingt, Upgrades zu einem bestimmten Zeitpunkt durchzuführen, stellt dies das Gewinnstreben von IBM über Ihre geschäftlichen Prioritäten.

Sind Upgrades überhaupt erforderlich?

Bei seit langem genutzten Systemen oder solchen, die nicht im Tagesgeschäft eingesetzt werden, ist die Forderung nach kontinuierlichen Upgrades mehr als zweifelhaft. Solche Applikationen sind meist stabil und zuverlässig und benötigen zur Ausführung ihrer Aufgaben keine neuen Features. Der einzige Grund für ein Upgrade wäre hier eine Verbesserung der Stabilität. Legt man allerdings einen ein-, zwei- oder dreijährlichen Upgrade-Zyklus zugrunde, ist anzunehmen, dass etwaige Stabilitätsprobleme bereits intern gelöst wurden, lange bevor das nächste Upgrade in die Post geht.      

Fazit: Umsichtige, viel beschäftigte CTOs werden in solchen Fällen Upgrades tunlichst meiden, um die Stabilität und Verfügbarkeit zu sichern, selbst wenn Sie berechtigt wären, diese in Anspruch zu nehmen.

Die Kontrollmechanismen von IBM durchbrechen

Natürlich sollte Ihr Unternehmen Applikationen nicht ohne Support lassen. Andererseits können Sie es sich auch nicht erlauben, sich in vorgegebene (und meist unerwünschte) Upgrade-Zyklen pressen zu lassen, nur um den IBM Aktionären einen Gefallen zu tun. Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist es, komplett auf IBM Support zu verzichten.

Risikobewusste CTOs sehen das möglicherweise als einen gefährlichen Schritt – selbst bei eher nicht geschäftsentscheidenden Plattformen. Aber die so zu erzielenden Vorteile überwiegen die befürchteten Risiken bei weitem.

Zunächst wären da die ganz erheblichen Kosteneinsparungen. Während Sie derzeit Jahr für Jahr rund 20 % (oder sogar mehr) der ursprünglichen Anschaffungskosten an IBM überweisen, kann Ihnen Origina helfen, diese Kosten mindestens zu halbieren.

Außerdem können Sie so aus dem aufgezwungenen Upgrade-Zyklus ausbrechen und damit all die Folgekosten vermeiden, die ein Upgrade mit sich bringt. Solange Ihre „veralteten“ Applikationen ihren Zweck erfüllen, spricht schließlich nichts dagegen, sie so lange zu nutzen, wie Sie wollen. Nehmen Sie dann noch die reduzierten Wartungskosten mit in die Rechnung auf, und Sie werden sehen, wie sich die Betriebskosten Ihrer bestehenden Systeme deutlich nach unten bewegen.

Da Origina obendrein ehemalige IBM Ingenieure beschäftigt, ist sichergestellt, dass die Support- und Wartungsqualität den IBM Leistungen zumindest entspricht (Betonung auf „zumindest“). Das wiederum bedeutet, dass Ihre Applikationen durch Origina vollständig geschützt sind, sodass Sie sich ganz ohne Bauchweh auf andere strategische Projekte konzentrieren können.

Um eine leistungsstarke IT-Infrastruktur aufzubauen, die den Anforderungen ihres Unternehmens voll und ganz entspricht, ist es entscheidend, dass Sie die Kontrolle über möglichst viele Plattformen zurückerlangen. So können Sie selbst bestimmen, ob und (falls ja) wann ein Upgrade nötig ist, um Ihre geschäftlichen Ziele zu unterstützen, statt sich die Schlagzahl von IBM vorgeben zu lassen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie die Kontrolle über Ihre IBM Applikationen zurückerlangen können, sprechen Sie uns einfach an.

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